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7 11 2011

Orientalischer Tanz oder Bauchtanz

 

Wussten Sie, dass dieser Tanz eine über siebentausend Jahre alte Geschichte hat? Und es ist sicher: er hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Der Ursprung wird in Afrika vermutet, wo er als Fruchtbarkeitstanz noch nichts über seine Zukunft wusste. Weltweit hat er verschiedene Formen angenommen, je nach dem Lebensstil, den religiösen Einflüssen und Kulturen. Am bekanntesten ist er uns aus Ländern des Morgenlandes. Auch hier fand ein großer Wandel statt, ob in den Kostümen oder im Tanzstil. Diese Tanzform hat sich in den letzten Jahren auch in Deutschland und Europa stark etabliert und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit sowohl für Zuschauer und auch Tänzer.

Mich persönlich beeindruckt die große Vielfalt. Und je mehr ich mich damit auseinander gesetzt habe und auch es immer noch tue, um so mehr fasziniert er mich. Abgesehen von den Folkloretänzen, die ein unendliches Angebot der Widerspiegelung der einzelnen Regionen darstellt und ein interessantes und umfangreiches Spektrum bietet, so ist es auch mit dem Raks Sharki, wie die Ägypter den Bauchtanz nennen. Ich möchte gern ein paar Tänze aufzählen, die aus dem Repertiore nicht mehr wegzudenken sind. Der klassische Baladi ist den meisten bekannt. Dann der Shamadan (Tanz mit einem Leuchter auf dem Kopf), der Saidi, der Trommeltanz,. Tanz mit Zimbeln (Sagat), der Melaya, der Hagalla uvam.

Modernen Variationen sind in den orientalische Tanz aufgenomen worden, wie z.B. Schleiertanz, Säbeltanz, Lichtertanz, Poi-Tanz, Tanz mit dem Schleierfächer, Fächertanz und, und, und…. Modern bedeutet hier nicht, dass es dies nicht alles schon vorher gab…

Man kann nicht leugnen, dass es auch ein femininer, erotischer Tanz ist. Aber ich bin der Meinung, es liegt an der Tänzerin, was Sie daraus macht und ob man diese Kunst zu Tanzen auch schätzt. Es bedarf sehr viel Fleiß und Geduld diese Technik zu erlernen und in Gefühl umzusetzen, um diese ausdrucksstark zu präsentieren. Eine gute Tänzerin investiert sehr viel in ihre Ausbildung in Workshops und Tanzschulen auf theoretischer und praktischer Basis.

Die angenehmen Nebeneffekte möchte ich unbedingt erwähnen. Die Tänzerin setzt sich sehr stark mit ihrem Körper auseinander. Ein völlig neues Bewusstsein dazu ist die Folge. Der Tanz stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl sondern auch, gerade bei den Frauen, wird die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und stärker durchblutet. Eine gute Körperhaltung durch die Kräftigung der Rückenmuskulatur ist ein schönes optisches Anzeichen. Es ist auch von medizinischer Seite nachgewiesen, dass der Tanz für schwangere Frauen von Vorteil ist. Natürlich immer unter verschiedenen Aspekten betrachtet.








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